Der Bau des mit Spannung erwarteten Kidunda-Staudamm-Wasserprojekts in der Region Morogoro, Tansania, wird im Juli 2018 beginnen. Der Staudamm, der die Wasserversorgung in den Regionen Daressalam und Küste verbessern soll, hängt von der Durchführung laufender Finanzierungsverhandlungen ab. Die Verhandlungen finden zwischen der Wasser- und Abwasserbehörde Dar es Salaam (DAWASA) und dem Nationalen Sozialversicherungsfonds (NSSF) statt.
Der amtierende Vorstandsvorsitzende der DAWASA, Ingenieur Romanus Mwang'ingo, sagte, die Behörde sei in Gesprächen mit dem NSSF, um einen Deal zu besiegeln. Die Vertragsbedingungen sehen vor, dass DAWASA das 215-Millionen-US-Dollar-Projekt finanziert.
DAWASA hat bereits 3.15 Mio. USD als Entschädigung ausgegeben. Die Mittel kommen über 2,000 Einwohnern in acht Dörfern im Morogoro Rural District zugute. Sie werden auch als Mittel dienen, um den Weg für den Bau des Kidunda-Damms zu ebnen.
Zusätzliche Projekte
Neben dem Kidunda-Staudammprojekt gelten auch die Bohrlöcher Kimbiji und Mpera in Kigamboni als neue Wasserquellen. Damit soll die Versorgung des Ruvu-Flusses, der Dar derzeit mit Wasser versorgt, gesteigert werden.
DAWASA führt derzeit Wasserprojekte in Höhe von 32.93 Mio. USD durch, von denen nach Fertigstellung über 500,000 Einwohner der Regionen Daressalam und Küste Zugang zu Wasserdienstleistungen erhalten.
Das 32.4 Mio. USD teure Projekt wird neun große Wassertanks mit einer Wasserspeicherkapazität von 3 und 6 Mio. Litern errichten. Es wird auch dazu beitragen, weitere vier Pumpwasserzentren einzurichten.
Zu den Bereichen, die von dem Projekt profitieren sollen, gehören Salasala, Bunju, Wazo, Makongo, Changanyikeni, Bagamoyo, Mpiji, Zinga, Kiromo, Kitopeni, Ukuni, Kerege, Buma, Mataya sowie die spezielle Export Processing Zones Authority (EPZA). Diese werden von der Wasserstation Ruvu Chini bedient. Andere sind Mbezi Luisi, Kiluvya, Kibamba, Mbezi, Msakuzi, Makabe, Malamba Mawili und Msigani.
Auszug aus ConstructionReview.com