Vier internationale Bieter aus Afrika, Asien, Europa und Südamerika haben sich zusammengeschlossen, um Phase II des Bumbuna-Wasserkraftprojekts in Joule Africa zu entwickeln. Das Projekt wird voraussichtlich 143 Megawatt (MW) erzeugen und hatte Bieter von den vier weltweit führenden Auftragnehmern für den Bau von Wasserkraftanlagen angezogen, darunter AG/DAWNUS aus Brasilien, JV Hydrochina/Sinohydro aus China, SALINI und Impregilio aus Italien und CMC Yuksel aus Südafrika die sich derzeit im Land auf einer fünftägigen Vor-Ausschreibungs-Tour durch das Projektgebiet befinden. Der Auftragnehmer wird voraussichtlich zwei Umspannwerke bauen, die an die Westafrika-Versorgungsleitung in Liberia und Guinea angeschlossen werden und jeweils 225 kV vom Yiben-Staudamm abfangen. Für das Phase-II-Projekt soll eine Konzessionsvereinbarung mit Joule Africa geschlossen werden, die mit insgesamt 125 Millionen US-Dollar am meisten investiert hatte, und mit AIM aus Südafrika mit steuerlicher Unterstützung in Höhe von 75 Millionen US-Dollar. Das Projekt erhält außerdem Schulden in Höhe von 730 Millionen US-Dollar von der Europäischen Investitionsbank (ADB), der International Financial Corporation (IFC), der Islamic Development Bank, CDC, Green Africa Power (GAP) und verschiedenen Investoren. Das 143-MW-Kraftwerk wird auf den 115 Quadratkilometer großen Stauseegebieten am Yiben-Fluss errichtet und wird wahrscheinlich sechs weltweit bedrohte Arten und 2 weltweit anfällige Arten verdrängen, wobei etwa 6 Häuser und 32 Individuen in 1,000 Siedlungen umgesiedelt werden müssen.
Während des Baufortschritts wird der Auftragnehmer im Rahmen der Eindämmungstaktiken von Joule Africa voraussichtlich die Überschwemmungsregion um mehr als die Hälfte verringern, und die Umfrage und Lizenz zur Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (ESHIA) wurden integriert. Bei einer Briefing-Präsentation über das Projekt im Wusum Hotel bezeichnete Stabschef Saidu Conton Sesay die Phase II von Bumbuna als „wesentlich“ und liege dem Präsidenten und den Bürgern von Sierra Leone am Herzen. Herr Sesay sagte, die Regierung und die Bevölkerung seien bereit, ihrer Verpflichtung für das Projekt nachzukommen. In Bumbuna versicherte der Stabschef der Gemeinde, dass die Fertigstellung des Projekts Leben verändern werde, da jeder im Land auf Strom bedacht sei. Er flehte die Gemeinde an, das Projekt anzunehmen und im Interesse der Entwicklung und zügigen Fertigstellung des Vorhabens weiterzuarbeiten. Der stellvertretende Energieminister Hassan Barrie sagte, das Land freue sich auf die Fertigstellung des Projekts, insbesondere nachdem die Regierung versprochen habe, das ganze Land zu elektrifizieren.
Auszug von constructionreviewonline.com
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