Das Kariba South-Erweiterungsprojekt wird vor Ende des Jahres 150 MW in das nationale Netz einspeisen. Die Inbetriebnahme des Projekts erfolgt in der zweiten Dezemberwoche. Die Bauarbeiten für das gesamte Projekt sind zu 92% abgeschlossen.
Kariba South Erweiterungsprojekt
Kariba South erweitert derzeit seine Erzeugungskapazität um zwei weitere Erzeugungseinheiten. Damit soll die lokale Leistung erhöht werden, um das Defizit zu schließen. Zesa Holdings erteilte dem chinesischen Unternehmen Sino Hydro einen Auftrag zur Beschaffung und zum Bau von Maschinen zur Überwachung des Projekts. Die Verlängerung erfolgte zu einem EPC-Preis von 355 Millionen US-Dollar. Die Gesamtkosten für die Fertigstellung dürften jedoch 533 Millionen US-Dollar erreichen. Dies beinhaltet Entwicklungskosten wie Beratung, gesetzliche Zahlungen und Eigenkapitaleinsatz.
Seit der Fertigstellung des 920 MW Hwange-Wärmekraftwerks hat Simbabwe nicht mehr in große Energieprojekte investiert. Das Kraftwerk Hwange fällt nun häufig aus und produziert unter seiner Kapazität. Weitere 300 MW sorgen für eine gleichmäßige Stromversorgung, um eine ähnliche Menge an Strom zu ersetzen, die von Eskom importiert wird. Dies wird Simbabwe jedoch wöchentlich zwischen 7 und 10 Millionen US-Dollar kosten.
Zesa Holdings hat sich schwer getan, seinen Verpflichtungen nachzukommen, weshalb Harare insgesamt rund 100 Millionen US-Dollar aus Stromimporten schuldet. Das Land ist jetzt mit einer Fremdwährungskrise aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fremdwährungen konfrontiert. Sie sind hauptsächlich für wesentliche Rohstoffe für die lokale Herstellung, geringe ausländische Direktinvestitionen und geschlossene ausländische Kreditlinien bestimmt.
Das Elektrizitätsdefizit hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Erholung der produktiven Wirtschaftssektoren wie:
- Agrarwirtschaft
- Bergbau
- Industrie
Andererseits haben die Stromimporte aus den regionalen Ländern es Simbabwe ermöglicht, frühere Stromausfälle durch Rationierung zu vermeiden. Dies hat bestimmte Gebiete tagelang betroffen. Das Land hat seit Anfang letzten Jahres keine Stromausfälle mehr erlebt.
Auszug aus constructionreviewonline.com