Das Dualisierungsprojekt Beitbridge–Chirundu in Simbabwe wurde 2002 nach einer gerichtlichen Anfechtung durch eine Gruppe lokaler Firmen (Zim Highways Consortium) ins Stocken geraten. Der Zusammenschluss schaffte es nicht, das erforderliche Kapital aufzubringen, nachdem er die Ausschreibung gewonnen hatte, was zur Rücknahme der Ausschreibung führte. Der Streit zwischen der Regierung und dem Konsortium wurde letztes Jahr endgültig beigelegt. Es wird erwartet, dass das Projekt nun voranschreitet, und es wurde bestätigt, dass das Kabinett dem Ingenieur-, Beschaffungs- und Bauabkommen über 3 Milliarden US-Dollar zugestimmt hat. Die China Harbor Engineering Company Ltd (CHEC) gewann die Ausschreibung für den Bau des Beitbridge-Chirundu Highway und das Projekt würde von Geiger International, einem österreichischen Unternehmen, finanziert. Der Minister für Verkehr und Infrastrukturentwicklung, Dr. Joram Gumbo, sagte, der EPC-Vereinbarung werde eine Konzessionsvereinbarung vorangehen, in deren Rahmen der Auftragnehmer Gelder auszahlen würde, um mit den Arbeiten zur Dualisierung der Autobahn zu beginnen.
Es wird erwartet, dass das Projekt in 2 Phasen durchgeführt wird. Der erste Abschnitt wird von Beitbridge nach Harare führen und auf der Basis einer öffentlich-privaten Partnerschaft/Build Operate and Transfer (PPP/BOT) durchgeführt werden. Dies wird eine vollständige Dualisierung sein. Der zweite Abschnitt wird über eine Darlehensfazilität abgewickelt. Das Projekt auf der 897 km langen Strecke von Chirundu nach Beitbridge soll in den nächsten drei Jahren abgeschlossen sein und voraussichtlich 2,7 Milliarden US-Dollar kosten. Die Autobahn erleichtert die Beförderung eines Großteils des Verkehrs zwischen Süd- und Zentralafrika und erleichtert auch den regionalen Handel. Diese Entwicklung wird die Wiederherstellung der Autobahn als Verkehrsader und Knotenpunkt des Straßenverkehrsnetzes der SADC erleichtern, das das südliche Afrika mit dem Rest Afrikas verbindet. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es auf der Autobahn zu zahlreichen Unfällen, und die Dualisierung könnte eine langfristige Lösung des Problems sein.
Auszug aus constructionreviewonline.com