Die Bauarbeiten für das 40 Zoll x 614 km große Ajaokuta-Kaduna-Kano (AKK)-Gaspipeline-Projekt, das als integraler Bestandteil des Nigerian Gas Master Plan (NGMC) konzipiert und bereits 2008 vom Bundesvorstand genehmigt wurde, sind abgeschlossen soll in diesem Monat den Grundstein legen, nachdem Präsident Muhammadu Buhari am 30. Juni eine virtuelle Flaggenabstimmung vorgenommen hatte.
Dies wurde von Dr. Kennie Obateru, dem Group General Manager der Group Public Affairs Division der Nigerian National Petroleum Corporation (NNPC), enthüllt.
Implementierung des Projekts.
Das Ajaokuta-Kaduna-Kano (AKK)-Gaspipeline-Projekt wird in drei Phasen im Rahmen eines Build-and-Transfer-Modells (BT) im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) durchgeführt. Die erste Phase umfasst ein Gebiet von etwa 200 Kilometern zwischen Ajaokuta und Abuja. Es soll etwa 855 Millionen US-Dollar kosten und von einem Konsortium aus OilServe und Oando PLC im Rahmen eines EPC-Vertrags (Engineering, Procurement and Construction) umgesetzt werden.
Die zweite Phase verläuft vom Abuja Gas Terminal zum Kaduna Gas Terminal, eine Entfernung von 193 Kilometern und ist mit 835 Millionen US-Dollar veranschlagt, während die dritte Phase etwa 221 Kilometer von Kaduna nach Kano umfasst und von der Brentex Petroleum Services Limited durchgeführt werden soll ft China Petroleum Pipeline Engineering-Konsortium im Rahmen eines EPC-Vertrags über 1.2 Milliarden US-Dollar.
Das gesamte Projekt wird voraussichtlich 24 Monate vom Beginn bis zur Fertigstellung dauern.
Erwartungen an das Projekt
Es wird erwartet, dass das AKK-Gaspipeline-Projekt nach seiner Fertigstellung die inländische Nutzung von Erdgas für die sozioökonomische Entwicklung Nigerias steigern wird.
Es wird wohl etwa 2.2 Milliarden Kubikfuß Gas für den heimischen Markt erschließen, die Einspeisung von 3,600 Megawatt Strom in das nationale Stromnetz unterstützen und zur Wiederbelebung der Textilindustrie beitragen, die allein in Teilen des Landes über 3 Millionen Arbeitsplätze verfügt .
Darüber hinaus soll die Entwicklung der Petrochemie-, Düngemittel-, Methanol- und anderer gasbasierter Industrien gefördert werden, wodurch Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen und ein ausgewogenes Wirtschaftswachstum erleichtert werden.
Auszug aus constructionreviewonline.com