Die Bauarbeiten für den neuen Containerterminal Walvis Bay Port in Namibia, der das Land als regionales Drehkreuz und Tor zu internationalen Märkten etablieren soll, haben begonnen. Dies geht aus Angaben der African Development Bank Group hervor.
Laut dem Bericht der Bank wurden 85% der Expansionsarbeiten abgeschlossen, gefolgt von zusätzlichen Aktivitäten. Das Projekt umfasst den Bau eines neuen Containerterminals auf 40 ha Land, das aus dem Meer zurückgewonnen wurde.
Walvis Bay Port
Das neue moderne Containerterminal in Walvis Bay Port wird voraussichtlich die Containerumschlagkapazität von derzeit 355,000 Einheiten (TEUs) auf bis zu 1,005,000 TEU erhöhen. Dies wird zu mehr und nachhaltigem Handel zwischen der südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft und dem Rest der Welt führen.
Das von der AfDB unterstützte 300-Millionen-US-Dollar-Projekt entspricht dem Bestreben der namibischen Regierung, die Kapazität und Effizienz des Walvis Bay Port zu erhöhen, um auf die wachsende Frachtnachfrage in der Region zu reagieren, so die African Development Bank Group.
Durch zusätzliche Kapazität werden die Transportkosten für in Namibia und den Nachbarländern gekaufte Waren gesenkt, was etwa 14% der Gesamtkosten gegenüber einem internationalen Standard von nur 5% entspricht.
Aktuelle Hafenausrüstung
Die African Development Bank wird auch den Kauf von modernster Hafenausrüstung und Schulungen für Piloten und Bediener am neuen Terminal finanzieren. Die Projektfinanzierung beinhaltet auch einen Zuschuss zur Finanzierung der Komponente Logistik und Kapazitätsaufbau.
Die Aktivitäten umfassen die Vorbereitung des Nationalen Logistik-Masterplans, die technische Unterstützung und den Kapazitätsaufbau für die Walvis Bay Corridor Group sowie die Ausbildung von Spediteuren mit besonderem Schwerpunkt auf weiblichen Mitarbeitern. Einundfünfzig Personen wurden im April in 2018 geschult und absolviert, von denen 24 weiblich sind. Dies hat zu Diskussionen über ähnliche Schulungen geführt.
Der Bau des neuen Containerterminals an der Westküste Afrikas soll im Juni 2019 abgeschlossen sein.
Auszug aus constructionreviewonline.com