In Guinea soll ein neues 33-MW-Kraftwerk gebaut werden, um die Lefa-Mine, eine der weltweit größten Goldminen der Nordgold Group, mit Strom zu versorgen, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und eine nachhaltige Stromerzeugung für die Mine zu gewährleisten.
Die Anlage wird von der chinesischen Fertigungsdienstleistungsgruppe SUMEC, einem Mitglied der China National Machinery Industry Corporation (SINOMACH), nach einer mit dem Goldproduzenten unterzeichneten Engineering-, Beschaffungs- und Bauvereinbarung entworfen und gebaut.
Die neue Schwerölanlage
Die neue Schwerölanlage soll bis Ende 2021 zu einem Preis von rund 23 Millionen US-Dollar fertiggestellt werden. Hyundai Heavy Industries Co., Ltd, einer der weltweit führenden Hersteller von Maschinen für die Schwerindustrie und das größte Schiffbauunternehmen mit Sitz in Ulsan, Südkorea, wird die Haupterzeugungsausrüstung des Kraftwerks liefern.
Andere wichtige Baumaterialien wie Sand, Zement und Kies werden unter anderem von guineischen Lieferanten vor Ort bezogen, was laut Nordgold eine Einkommensmöglichkeit für die Gemeinde schafft. Im Laufe des Baus werden Hunderte weiterer Arbeitsplätze geschaffen.
Nachhaltige Entwicklung
Nach Fertigstellung wird das in Guinea zu errichtende neue Kraftwerk das bestehende Kraftwerk ersetzen und somit sowohl den Kraftstoffverbrauch für die Stromerzeugung um 15% als auch das Motoröl um 30% senken. Dies wird zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 17,000 Tonnen pro Jahr führen, was dem Ziel des Nordgold-Klimawandels sowie seinen Verpflichtungen gegenüber den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zugute kommt.
„Das Kraftwerk wird eine signifikante Reduzierung der Betriebskosten ermöglichen, die Stabilität der Stromversorgung für mehr als 15 Jahre meiner Lefa-Lebensdauer verbessern und darüber hinaus die Sicherheit der Mitarbeiter durch die Installation der neuesten Brandmeldesysteme erhöhen“, erklärte die Nordgold-Gruppe .
Auszug aus constructionreviewonline.com