Spundwände Dabei handelt es sich in der Regel um Abschnitte aus Stahlblech, Aluminium, Holz oder Beton mit ineinandergreifenden Kanten, die in den Boden gerammt werden, um eine dauerhafte oder vorübergehende Erdrückhaltung und Aushubunterstützung zu gewährleisten. Stahlspundwände werden während der Installation typischerweise in den Boden geschlagen oder eingerüttelt. Diese Methoden erzeugen übermäßigen Lärm und können aufgrund von Bodenvibrationen Schäden an angrenzenden Strukturen verursachen.
Vorteile von Spundwänden
- Recycelbar und wiederverwendbar.
- Große Auswahl an Längen, Größen und Stahloptionen.
- Temporäre und permanente Bauten.
- Lässt sich geräuschlos und vibrationsfrei installieren.
- Die Arbeit ist ordentlich, sauber und es entsteht kein Verderb. Die Überwachung der Arbeiten vor Ort kann reduziert werden und es wird nur minimaler Lagerraum benötigt.
- Kostengünstige und schnellere Installation als zusammenhängende oder überschnittene Wände.
- Spundbohlen können durch eine eng anliegende Verbindung eine wirksame Wasserabdichtung bilden.
- Lange Lebensdauer über und unter Wasser, was sie vorteilhaft für Meeres- und Küstenprojekte macht.
Silent Piling entwickelt sich mittlerweile zur Standardmethode für die Installation von Spundbohlen, insbesondere in bebauten und umweltsensiblen Gebieten. Bei der Silent-Piling-Methode werden die Pfähle durch statische Energie hydraulisch in den Boden gedrückt, wodurch Lärm und Vibrationen nahezu eliminiert werden.
Wann sind Spundwände zu verwenden?
Konventionelle Designs und Baumethoden sind in Gebieten ohne Umwelteinschränkungen problemlos anwendbar. Im städtischen Umfeld können jedoch die vielen Einschränkungen ein einfaches Projekt zu einem nahezu unmöglichen machen. Das bedeutet, dass konventionelle Rammarbeiten und Rammgeräte sind aus dem städtischen Bauwesen fast verschwunden, und zwar nicht etwa wegen Leistungseinschränkungen, sondern wegen der ohrenbetäubenden Lärmemissionen und der weltbewegenden Vibrationen, die selbst von der tolerantesten Bevölkerung nicht akzeptiert würden.
Gebohrte Schächte, Schlitzwände und andere vor Ort gegossene Fundamente oder Stützmauersysteme mildern einige dieser Probleme, bringen aber durch große, sperrige Maschinen und die Abhängigkeit von Betonwerken zusätzliche eigene Probleme mit sich.
Silent Piling oder die „Einpresstechnik“ ist eine nichtdynamische Methode zur Installation von Stahlspundbohlen, die sich für beengte städtische, umweltsensible und beengte Baustellen eignet. Es eignet sich besonders für den Einsatz in bindigen, tonigen, körnigen oder feinkörnigen Böden und wird bei SPT-Werten zwischen 20 und 50 eingesetzt.
Wie funktioniert Silent Piling?
Wenn der erste Pfahl zur Installation bereit ist, muss der Silent Piler mit ausreichend Gewicht im Boden verankert werden, um ein Aufsteigen zu verhindern. Dieses Gegengewicht wird häufig durch den Pfahlstapel bereitgestellt, der auf die Installation wartet. Der Silent Piler verwendet dann installierte Pfähle, um die Maschine zu verankern und eine Reaktion auf den hydraulischen Druck bereitzustellen.
Bei der stillen Rammung werden die Pfähle mithilfe hydraulischer Stößel in den Boden gedrückt. Die für die Pfahlinstallation erforderliche Reaktion wird von der Maschine aus dem Ergreifen zuvor installierter Pfähle und dem gleichzeitigen Einpressen nachfolgender Pfähle abgeleitet. Dadurch kann die Einpressmaschine selbständig entlang der Pfahloberseite laufen.
Zur Verbesserung der Eindringtiefe bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen wie z. B. steifen Schichten, Kopfsteinpflaster und Kies wird die Fahrunterstützung durch Folgendes nachgewiesen:
- Wasserstrahl - Ein hoher Wasserdruck an der Spitze des Pfahls erzeugt ein Pilotloch durch die harten Schichten, sodass die Pfähle schwerere Partikel aus dem Weg schieben können. Außerdem wird der Pfahl geschmiert, um die Hautreibung zwischen Boden und Pfahl vorübergehend zu verringern.
- Vorbohren – Ein durchgehender Erdbohrer wird bis zu einer bestimmten Tiefe in den Boden eingeführt und dann wieder herausgefahren, um sicherzustellen, dass der betroffene Bereich auf den Einstichpunkt beschränkt bleibt.
Vorteile von Silent Piling
Offensichtliche Vorteile sind darin zu sehen, dass keine Vibrationen wahrgenommen werden und der Geräuschpegel oft leiser ist als der Umgebungsverkehr. Durch seine Fähigkeit, sich ohne Kranunterstützung selbständig über installierte Pfahlköpfe zu bewegen und von einem Pfahlaufsetzkran gefolgt zu werden, der Reaktionspfähle festklemmt (das GRB-System), ermöglicht es die einfache Durchführung von Spundwandarbeiten an Hängen, über Wasser und bei engen Zugängen Bereiche. Auch in anderen Bereichen bietet dieses System Vorteile gegenüber herkömmlichen Rammtechniken. Beispielsweise kann der Silent Piler Pfähle präzise um Kurven und Ecken mit einem Winkel von bis zu 90 Grad legen und aufgrund seines niedrigen Schwerpunkts kann die Maschine auch in enge Räume wie unter Brücken oder zwischen Eisenbahnschienen eindringen.
- Sicherer als herkömmliche Methoden
- Eliminiert Vibrationen
- Beseitigt Lärm
- Schwere hängende Installationsgeräte wie Vibrationshämmer entfallen
- Reduzierte Arbeitskosten
- Laser zur Wandausrichtung
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