Ägypten plant den Bau einer Million Häuser für arme und einkommensschwache Menschen, um die derzeitige Wohnungsnot des Landes einzudämmen.
Nach Angaben des ägyptischen Wohnungsbauministers Mustafa Madbouly wird das Megaprojekt in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich fast 20 Milliarden US-Dollar kosten, um die Krise zu lindern, die seit der Revolte von 2011 zu einer Ausbreitung von Slums und illegalen Gebäuden geführt hat.
In Ägypten liegt die derzeitige Bevölkerungszahl bei rund 90 Millionen, und die Regierungsbeamten prognostizieren, dass die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 120 Millionen übersteigt.
Derzeit leben viele Ägypter in weitläufigen Slums. Das Land kämpft darum, genügend Häuser für die Ärmsten in der Gesellschaft zu bauen. In Kairo leben so viele Menschen in einem Netzwerk von Gräbern, dass die Gegend als Stadt der Toten bekannt geworden ist.
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